Guidelines

Fortbildung - Zertifizierung - nach CED Bechluss

Zertifizierung nach den Richtlinien des Council of European Dentists Beschlusses 2012    

Die inhalative Lachgassedierung sollte nur von zertifizierten Zahnärzten und unter Assistenz des zahnärztlichen Hilfspersonals durchgeführt werden, die eine entsprechende theoretische, praktische und klinische Ausbildung haben und mit allen Komplikationen umgehen können. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, gibt es keine Kontraindikationen für die Anwendung in der Zahnarztpraxis (Dental Sedation Teachers Group, 2000).

Der Council of European Dentists Beschluss 2012 schreibt einen theoretischen Zertifizierungskurs von mindestens 10 bis 14 Stunden vor.

 

Auszug aus dem CED-Beschluss Mai 2012

Das wichtigste Ziel des Council of European Dentists (CED), der über 330.000 Zahnärzte in ganz Europa vertritt, ist die Förderung hoher Standards in der Zahnheilkunde und der zahnärztlichen Versorgung für die europäischen Bürger. Daher bemüht sich der CED um eine kontinuierliche Prüfung und Aktualisierung seines Strategieplans um sicherzustellen, dass der Berufsstand sowohl den derzeitigen als auch den zukünftigen Bedürfnissen auf dem Gebiet der zahnärztlichen Versorgung in Europa Rechnung trägt. Mit Blick auf die Zukunft der Zahnheilkunde ist es für den CED maßgebend, dass jeder europäische Bürger Zugang zu qualitativ hochwertiger zahnärztlicher Versorgung haben sollte, die von gut ausgebildeten, qualifizierten und kompetenten Zahnärzten patientenfreundlich und kosteneffektiv unter Einsatz der modernsten und bestgeeigneten Technologie erbracht wird. Der Umgang mit Schmerzen und Ängsten ist in der Zahnmedizin von vorrangiger Bedeutung. Nicht weniger als 10 bis 30 % der Erwachsenen und Kinder haben in irgendeiner Form Angst vor der Zahnbehandlung. Es gibt stichhaltige Belege dafür, dass diese Patienten von einer Sedierung mit Lachgas (N2O) profitieren und diese Art der Sedierung in der Hand des erfahrenen Zahnarztes äußerst sicher und effizient ist. Aufgrund der Tatsache, dass die Anwendung der moderaten Sedierung mit N2O durch Zahnärzte in der Zahnarztpraxis in einigen europäischen Ländern auf gewisse rechtliche Probleme gestoßen ist, hat sich der CED mit Hilfe einiger Experten auf diesem Gebiet entschieden, diese Entschließung auszuarbeiten, um die Vorteile, Sicherheit und Zweckmäßigkeit des Einsatzes von N2O in der Zahnarztpraxis zu betonen und dafür zu plädieren, dass ein derartiges Instrument in der Hand des praktizierenden Zahnarztes verbleibt und unter bestimmten Voraussetzungen von ausgebildeten und geprüften Zahnärzten angewendet werden kann.

Den vollständigen CED Beschluss 2012 erhalten Sie gerne auf Anfrage. Nutzen Sie dafür einfach unser Kontaktformular.

Zertifizierung der Lachgasanwendung durch die DGKiZ

Nachdem der Council of European Dentists (CED 2012) Empfehlungen zur Lachgassedierung gegeben hat, erfolgte auch 2013 eine gemeinsame Stellungnahme zum „Einsatz von Lachgas zur minimalen Sedierung von Kindern in der Zahnheilkunde“ mit dem Wissenschaftlichen Arbeitskreis Kinderanästhesie der DGAI und dem Interdisziplinären Arbeitskreis Zahnärztliche Anästhesie von DGAI, BDA, DGKiZ und DGZMK (Philippi-Höhne et al. 2013). Die Zertifizierung der DGKiZ basiert auf diesen Empfehlungen und Stellungnahmen.

Das Ziel dieser Zertifizierung der Lachgasanwendung ist es (analog zur SVK 2009):

  • Standards für Deutschland festzulegen und auf einem aktuellen Stand zu halten. 
  • die Sicherheit der Anwendung der Inhalationssedierung zu erhalten bzw. erhöhen 
  • den Begriff der Qualitätssicherung zu fördern 
  • die sichere Lachgasanwendung und Weitererforschung in der Zahnmedizin zu fördern
  • Richtlinien zur Aus- und Weiterbildung zu setzen
  • in einer Behandlungsmethode, bei welcher sich die Arbeitsbereiche der Zahnmedizin und Anästhesie annähern, die Zusammenarbeit und Aufgabenverteilung der beiden medizinischen Fachrichtungen zu regeln.  

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